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Dokumentiere
deine Migräne
Wenn die Migräne dich daran hindert, aktiv an deinem Leben teilzunehmen, wird es Zeit, dass du etwas unternimmst.

Der Migränekalender soll dir dabei helfen, deine Schmerzen, die Begleitsymptome und die Medikation zu dokumentieren. Dadurch kannst du deine Migräne besser verstehen und in deinem nächsten Arztgespräch, gemeinsam mit deinem Arzt die richtige Behandlung finden.
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Fällt es dir schwer, darüber zu sprechen, wie sehr die Migräne dein Leben beeinträchtigt? Nachfolgend haben wir einige Tipps für dich, wie du deine Fragen und Sorgen am besten mit deinem Arzt besprechen kannst.6
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Fast ein Drittel aller Migränepatienten leidet während einer Attacke unter Übelkeit und Erbrechen.1,2 Das kann unter anderem die Effektivität von oralen Therapien einschränken.2 Kennst du das auch? Wenn du wegen deiner Migräne nicht arbeiten, dich nicht mit Freunden treffen kannst und wichtige Momente mit deiner Familie verpasst? Lass nicht zu, dass die Migräne dir deinen Tag raubt. Sprich mit deinem Arzt. Es gibt alternative Therapieoptionen, die auch bei Übelkeit und Erbrechen wirken.

Lass nicht zu,
dass die Migräne
dir deinen Tag raubt.

1.Silberstein SD. Headache 1995; 35(7): 387–96. 2.Gladstone JP and Dodick DW. Practical Neurology 2004; 4: 6–19.

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Beckah's Geschichte
Erin's Geschichte
Jen's Geschichte
Edward's Geschichte
  • Beckah's Geschichte
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  • Edward's Geschichte
Beckah, UK

Bis vor acht Jahren hatte ich noch nie in meinem Leben eine Migräne gehabt - dann bekam ich Kopfschmerzen, die einfach nicht mehr weggingen. Sie fingen grundlos an und seitdem hatte ich keinen einzigen Tag mehr, ohne - mehr oder weniger - Kopfschmerzen oder chronische Migräne - so die offizielle Diagnose. Es ist schwer, nicht darunter zu leiden. Es macht mich einfach traurig, dass ich nicht eine Minute damit aufhören kann, meine chronische Migräne zu bewältigen und an nichts anderes denken kann.

Ich bedauere die Tage, Wochen, Monate meines Lebens, die ich verloren habe, nur weil ich mit entsetzlichen Schmerzen auf dem Sofa lag. Ich konnte die Schmerzen einfach nicht lindern, egal welche Medikamente ich nahm, und ich habe alles genommen!

Ich bin traurig, dass jedes Mal, wenn ich eine neue Behandlung ausprobiere, ob es sich nun um okzipitale Nervenblockaden, muskellähmende Injektionen oder alternative und ganzheitliche Therapien handelt, diese nicht wirken und meine verzweifelten Hoffnungen wieder zunichte gemacht werden.

Vor allem aber macht mich traurig, zu welcher Person ich durch meine chronische Migräne geworden bin. Ich bin natürlich immer noch ich selbst, aber eine schwache Version von mir selbst. Wenn ich einen guten Tag mit leichten Kopfschmerzen habe, fühle ich mich wie mein altes Ich, wie mein wahres Ich, und ich beginne vor Freude zu sprudeln. Dann, wenn der Schmerz unweigerlich zurückkommt, kehre ich wieder zu meiner Bewältigungsstrategie zurück und lebe einfach nicht mehr richtig. Mein Temperament ist gezügelt, mein Humor lässt nach, der ganze Bereich in meinem Gehirn, der eigentlich für Kreativität und Inspiration zuständig ist, wird von mir gebraucht, um gegen das Bohren in meinen Schläfen zu kämpfen.

Ich glaube immer noch, dass eines Tages die richtige Behandlung kommen wird, um mich von der Migräne zu befreien oder dass sie vielleicht genauso mysteriös wieder verschwindet, wie sie angefangen hat. Ich hoffe nur, dass ich nicht noch acht Jahre warten muss.

Erin, UK

Meine erste Migräne trat auf, als ich vor 15 Jahren in die Pubertät kam - als ob das nicht schon schlimm genug gewesen wäre. Ich bekomme die Migräneanfälle ein- oder zweimal im Monat, sie dauern zwischen vier Stunden und zwei Tagen.

Im letzten Jahr habe ich herausgefunden, dass meine Migräne mit meinem Menstruationszyklus zusammenhängt. Die Erkenntnis ist eine große Hilfe bei der Bewältigung der Anfälle. Ich habe auch gelernt, dass bestimmte Dinge meine Symptome lindern können: Sport treiben, um die Spannung in meinen Schultern zu lösen, frische Luft schnappen und die Koffeinzufuhr einschränken. Auch wenn ich das Auftreten der Migräne nicht verhindern kann, ist es gut zu wissen, dass es Dinge gibt, die ich tun kann, um die Symptome zu lindern.

Die Migräne tritt am häufigsten bei der Arbeit auf, da ich, wie die meisten von uns, die meiste Zeit des Tages damit verbringe, auf einen Bildschirm zu schauen. Wenn ich eine Migräne habe, fällt es mir oft viel schwerer, mit Menschen zu kommunizieren. Ich gebe mein Bestes, um bis halb sechs durchzuackern, mache regelmäßige Pausen vom Bildschirm und gehe dann direkt nach Hause, um in einem dunklen Raum zu sitzen und absolut nichts zu tun, bis die Migräne vorbei ist.

Auch wenn meine Kollegen sympathisch sind, können sie das, was ich durchmache, nicht nachvollziehen. Es bedrückt mich, den Leuten von meiner Migräne zu erzählen, deshalb behalte ich es häufig für mich, auch wenn ich während der Arbeitszeit darunter leide. Wenn ich an mein Leben vor der Migräne zurückdenke, erinnere ich mich daran, dass ich nicht verstehen konnte, was Migräne ist - und jetzt weiß ich es leider nur zu gut. Das ist wahrscheinlich das Frustrierendste an einer Migräne: Die Menschen verstehen nicht wirklich, wie schlimm sie sein kann und dass sie mehr als "nur" Kopfschmerzen ist.

Jen, UK

Meine Migräneanfälle begannen an der Uni, haben sich aber seit Beginn meiner Vollzeitbeschäftigung merklich verschlimmert. Ich denke, das liegt wahrscheinlich daran, dass ich mich den ganzen Tag auf eine Sache konzentriert habe, sei es am Computer oder eine andere Arbeit. Wenn ich die Migräne frühzeitig bemerke, kann ich sie aufhalten und es geht es mir meistens gut. Aber wenn ich bei der Arbeit beschäftigt bin, bedeutet das, dass es nicht immer möglich ist; deshalb dauern die Anfälle in der Regel etwa 24 Stunden, plus einen weiteren Tag zur Erholung.

Ich behandele meine Migräne meist mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln. Das größte Problem ist jedoch die Übelkeit, die eine Migräne bei mir auslösen kann - das ist auch gleichzeitig ein verräterisches Zeichen dafür, dass ich unter Migräne leide. Wenn ich eine Migräne habe, ist das Einzige, was hilft, in einen dunklen, ruhigen Raum zu gehen und zu schlafen... Natürlich kann ich das nicht im Büro, wenn ich Termine habe. Für mich ist es auch schwierig, mit Leuten zu sprechen, wenn ich Migräne habe - das ärgert mich.

Das Frustrierendste an einer Migräne ist für mich die Zeit, die ich mir freinehmen muss. Weil die Menschen den Schweregrad der Migräne-Symptome oft nicht verstehen, fühle ich mich oft ein wenig erbärmlich, weil ich eine Auszeit brauche. Im Gegenzug sind Menschen, die ebenfalls unter Migräne leiden, unglaublich verständnisvoll sind, was von unschätzbarem Wert ist. Ich erinnere mich, dass ich wegen einer Migräne einmal auf ein kostenloses Drei-Gänge-Menü mit Getränken verzichten musste. Herzlichen Dank!

Im Allgemeinen komme ich mit meiner Migräne halbwegs gut zurecht. Ich habe aber vor, mit meinem Arzt über alternative Behandlungsmethoden zu sprechen, wie ich mit der durch die Migräne verursachte Übelkeit umgehen kann - ich drücke die Daumen, dass ich etwas finde, das bei mir funktioniert.

Edward, South Africa

Ich wuchs in einer Familie auf, in der die englischen Sitten gelebt wurden und so tranken wir häufig Tee, ich würde sagen vier- bis fünfmal am Tag.

Wenn ich eine dieser Teesitzungen versäumte, bekam ich entsetzliche Kopfschmerzen, fing an zu erbrechen und zu schwitzen, bis ich diese Tasse Tee getrunken hatte. Die Erleichterung war nicht sofort da, ich musste die Kopfschmerzen erst ausschlafen.

Als ich älter wurde und mit dem Teetrinken aufhörte, ist es, glaube ich, tatsächlich nur noch schlimmer geworden. Ich fühle, wie es mit leichten Kopfschmerzen anfängt. Ich bete immer, dass es nicht schlimmer wird, aber ich liege immer falsch. Deshalb vermeide ich es, in Zeiten zu essen, in denen ich weiß, dass das Übergeben als nächstes kommt. Mein Körper bekommt Erleichterung nur durch das Übergeben, aber das dauert seine Stunden. In einer Woche habe ich mindestens sechs Tage lang Kopfschmerzen, mein soziales Leben ist vorbei, da meine Stimmung auch die meiste Zeit sehr schlecht ist. Ich kann nie ein einfaches Bier genießen, da ich weiß, was es mit sich bringt.

Dazu arbeite ich sehr lange zu Hause. Allein zu sein scheint mir echt zu helfen. Ich bin unter Menschen sehr gereizt, daher sind meine Beziehungen quasi nicht existent. Wenn ich Kopfschmerzen habe, neige ich dazu, mich nicht mehr auf wichtige Dinge konzentrieren zu können.

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Zusätzliche Unterstützung
Wir zeigen dir auf unserer Website Patientenorganisationen und Gesellschaften auf, die dich mit wertvollen Informationen unterstützen können. Auch in deiner Gegend wird es sicherlich Unterstützungsprogramme für Migräne-Betroffene geben. Bist du schon Teil einer solchen Organisation und möchtest, dass wir auch diese auf unserer Website nennen? Dann nimm bitte Kontakt mit uns auf.

Referenzen

  1. Migraine Action. Migraine Triggers. Verfügbar unter: http://www.migraine.org.uk/information/triggers. Aufgerufen im September 2018.
  2. Sacco S, et al. J Headache Pain 2018; 19: 76.
  3. NHS UK. Hormone headaches. Verfügbar unter: https://www.nhs.uk/conditions/hormone-headaches/. Aufgerufen im September 2018.
  4. Steiner T, et al. J Headache Pain 2007; 8: S3.
  5. The Migraine Trust. Keeping a migraine diary. Verfügbar unter: https://www.migrainetrust.org/living-with-migraine/coping-managing/keeping-a-migraine-diary/. Aufgerufen im September 2018.
  6. The Migraine Trust. Visiting your GP. Verfügbar unter: https://www.migrainetrust.org/living-with-migraine/seeking-medical-advice/visiting-your-gp/. Aufgerufen im September 2018.
  7. Uemura N, et al. Cephalalgia 2003; 23(7):707. Gawel M, et al. Cephalalgia 2003; 23 P5N73:711. (Abstract); Uemura N, et al. Headache 2003; 43(5):584. (Abstract); Charlesworth CNS Drugs; 2003; 17(9):653-667